Vellinghausen und Eilmsen waren bis zur Gemeindereform eigenständige Gemeinden mit eigenen Gemeindevertretungen.
Am 09.11.1969 kommt es zur Zusammenlegung und Ewald Häger wird erster Ortsvorsteher. Durch den Bau des Kraftwerkes der VEW wurden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiter
siedelten in den Ortsteilen an. Drei neue Baugebiete entstanden, auch deswegen, weil die Firma DuPont in Hamm-Uentrop ein neues Werk baute. Wohnten 1966 in Vellinghausen noch 288
und in Eilmsen 301 Einwohner, so stieg die Einwohnerzahl bis 1975 auf 468 in Vellinghausen und auf 401 in Eilmsen.
Mit 7,72 qkm ist Vellinghausen - Eilmsen flächenmäßig der größte Ortsteil.
1991 feierte das Doppeldorf eine 700 Jahr Feier. In einem Dokument des Klosters Welver war eine Urkunde hierzu gefunden worden. 2001 feierten die Bürger nach einem neuen
Fund einer Urkunde von 890, wo Eilmsen unter Egilmaringhusen genannt wurde, eine 1111 Jahr Feier.
Erwähnenswert ist auch die Schlacht bei Vellinghausen aus dem siebenjährigen Krieg von 1761, wo die Franzosen unter dem Befehl des Herzogs von Braunschweig geschlagen wurden. Ein Denkmal am Löwen weist auf dieses Ereignis hin.
Die Burg Vellinghausen, als Wahrzeichen des Doppeldorfes, wurde 1300 erbaut. Erster Besitzer war Rötger von Galen.
Bildrechte/ Copyright: Gemeinde Welver Autor; www.welver.de wikipedia/ wikimedia: User: Matthias Böhm, Denkmal für die Schlacht bei Vellinghausen, CC BY-SA 4.0