Scheidingen ist der Ort an der "Grenze". Diese wird gebildet durch die sich vereinigenden Wasserläufe des Mühl- und Salzbaches auf der Ostseite und den Bewerbach bei Illingen im Westen und Norden. Scheidingen hat ca. 1500 Einwohner.
Schon seit dem 11. Jahrhundert, also längst vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung, gehörte Scheidingen zum Gogericht Werl. Später dann zum alten Herzogtum Westfalen und zum kurkölnischen Amt Werl. Die Zollbaumbrücke war die politische und konfessionelle Landesgrenze zwischen Kurköln (rk) und der Grafschaft Mark/Soester Börde (ev).
Das Haus Scheidingen
Das
adelige Geschlecht der von Schedingen führte in Silber einen gold- und schwarzgeschachten Schrägbalken. Die erste urkundliche Erwähnung des Antonius von Schedingen findet sich 1233,
er wird als Ritter im Gefolge der Grafen von Arnsberg genannt. Das Scheidinger Geschlecht ist um 1450 ausgestorben und das Haus Scheidingen verkauft worden.
Das Haus Aul
Die
Besitzer-Familie des Hauses (von der Berswordt) führte im Wappen einen goldenen Eber auf rotem Grund. Haus Aul wurde 1840/41 von den Freiherren von Fürstenberg zu Schloss Herdringen
erworben. Sie besaßen es kurzzeitig verkauften es aber wieder.
Das Haus Wasserhausen
Die
Besitzer-Familie des Hauses Wasserhausen (von Lilien) führte drei schwarze Lilien auf silbernem Grund im Wappen.
Alle Wappen sind gleich wichtig. Allgemein ist das Wappen des Hause Schedingen am bekanntesten und wird daher auch als Wappen für Scheidingen benutzt.
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